Was ist neu?

Kilo Schnitzel für 5 Euro?

Raptor

- Royal Clan Member -
Tja, das wird so manchem halt eben heute nicht mehr bewusst weil das Zeug ja alles schön verpackt im Kühlfach liegt. Jugendliche hab ich mal gesehen, wissen z.B. schon nicht mehr wo das Zeug eigentlich herkommt...andere denken da stehen lustige frohe Kühe und Schweine auf einer Wiese und wennse dann sterben müssen, ist das ja nicht soo schlimm....geht ja schnell etc. vonwegen.....

Ich frag mich sowieso manchmal ob das alles so noch normal ist....mal ganz im Ernst...stellt Euch mal vor sone Kuh hin...in der Schweiz sieht man die Viecher ja eh ständig.....würde ein Mensch tatsächlich auf die Idee kommen, das zu fressen? Sone Kuh? oder ein Stück davon? LOL also ich weiss echt nicht....
 

erotexter.com

- Premium Member -
Tja, das wird so manchem halt eben heute nicht mehr bewusst weil das Zeug ja alles schön verpackt im Kühlfach liegt. Jugendliche hab ich mal gesehen, wissen z.B. schon nicht mehr wo das Zeug eigentlich herkommt...andere denken da stehen lustige frohe Kühe und Schweine auf einer Wiese und wennse dann sterben müssen, ist das ja nicht soo schlimm....geht ja schnell etc. vonwegen.....

Ich frag mich sowieso manchmal ob das alles so noch normal ist....mal ganz im Ernst...stellt Euch mal vor sone Kuh hin...in der Schweiz sieht man die Viecher ja eh ständig.....würde ein Mensch tatsächlich auf die Idee kommen, das zu fressen? Sone Kuh? oder ein Stück davon? LOL also ich weiss echt nicht....
"Normal" ist es mit Sicherheit nicht mehr, denn es ist industriell. Es ist im Grunde genommen absolut widerwärtig - nur schaffen es die Hersteller, mit entsprechend vielen Farbstoffen und Geschmacksverstärkern (und Pressformen im Fall von Wurst), es toll aussehen zu lassen. Am bizarrsten und abstoßendsten finde ich dabei die Wurst in Bärchenform für Kinder. Das ist einfach nur noch krank. Da liegt ein Stück Kadaver auf dem Teller/Brötchen, das aussieht ein Bärchen. Hallo?!?!?

Es paßt aber durchaus zur allgemeinen menschlichen Entwicklung, daß jeder alles haben und niemand auf etwas verzichten will. Damit fressen wir uns ins vorzeitige Grab, denn konventionell "hergestelltes" Fleisch beinhaltet inzwischen fast schon eine ganze Apotheke an Medikamenten.

Vom moralischen und gesundheitlichen Aspekt mal ganz abgesehen, ist Fleisch auch noch äußerst klimaschädlich, weil Kühe Methan ausstoßen, das ja noch viel stärker wirkt als Co2. Zudem braucht man für ein Kilo Fleisch um ein Vielfaches mehr an Wasser als für ein Kilo Getreide. Somit unterstützt jeder überzeugte Fleischesser, daß der Hunger in der Welt zunimmt.
 

Lulatsch

- Premium Member -
Hi.

Tja, und deswegen bin ich der Meinung das Fleisch viel zu billig ist. Wäre es teurer KÖNNTE besser produziert werden. Natürlich würden sich die Industriellen die Taschen nur voller machen, schon klar. Und zweitens würde man evtl. etwas weniger davon essen (weil's eben teuer ist).

Ich denke, man kann selbst VIEL dazu beitragen wenn man das Fleisch eben NICHT nach dem günstigsten Preis kauft, sondern bei einem Metzger dem man vielleicht wenigstens ein bisschen vertraut, das Fleisch eben teurer kauft. Da ist die Chance am geringsten das sich ein Firmencheffe die Taschen mit dem teuren Preis voll macht.

Es ist halt ein "Geiz ist Geil" Problem. Preis geht für die meisten vor Qualität. Das ist natürlich dann tödlich. Es geht nur noch drum, wie mach ich's billiger! Qualität und Ethik? Stören doch nur.

Lulatsch
 

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- Premium Member -
Hi.

Tja, und deswegen bin ich der Meinung das Fleisch viel zu billig ist. Wäre es teurer KÖNNTE besser produziert werden. Natürlich würden sich die Industriellen die Taschen nur voller machen, schon klar. Und zweitens würde man evtl. etwas weniger davon essen (weil's eben teuer ist).

Ich denke, man kann selbst VIEL dazu beitragen wenn man das Fleisch eben NICHT nach dem günstigsten Preis kauft, sondern bei einem Metzger dem man vielleicht wenigstens ein bisschen vertraut, das Fleisch eben teurer kauft. Da ist die Chance am geringsten das sich ein Firmencheffe die Taschen mit dem teuren Preis voll macht.

Es ist halt ein "Geiz ist Geil" Problem. Preis geht für die meisten vor Qualität. Das ist natürlich dann tödlich. Es geht nur noch drum, wie mach ich's billiger! Qualität und Ethik? Stören doch nur.

Lulatsch
Dafür gibt es heute schon eine ganz einfache Lösung: Fleisch von Öko-Bauern ... Am besten nicht einfach nur mit dem europäischen Biosiegel, sondern zusätzlich zertifiziert von einem der Ökolandbau-Verbände wie Demeter, Naturland, etc. Am allerbesten von einem solchen Bauern aus der Region, so daß man sich den Hof auch persönlich anschauen kann/könnte.

Die Möglichkeiten sind heute alle da. Sie werden nur nicht genutzt. Wenn alle sagen würden, Fleisch gibt es nur am Wochenende, dann hätte das eine gigantische Wirkung. Nur leider tut das keiner, weil niemand auf seine todbringenden, aber herrlich schmeckenden Cheeseburger, Schnitzel, Döner usw. verzichten will.
 

Lulatsch

- Premium Member -
Dafür gibt es heute schon eine ganz einfache Lösung: Fleisch von Öko-Bauern ... Am besten nicht einfach nur mit dem europäischen Biosiegel, sondern zusätzlich zertifiziert von einem der Ökolandbau-Verbände wie Demeter, Naturland, etc. Am allerbesten von einem solchen Bauern aus der Region, so daß man sich den Hof auch persönlich anschauen kann/könnte.

Die Möglichkeiten sind heute alle da. Sie werden nur nicht genutzt. Wenn alle sagen würden, Fleisch gibt es nur am Wochenende, dann hätte das eine gigantische Wirkung. Nur leider tut das keiner, weil niemand auf seine todbringenden, aber herrlich schmeckenden Cheeseburger, Schnitzel, Döner usw. verzichten will.
Auf Döner kann ich verzichten, nur nicht auf Gyros ;)

Nunja, ich schätze mal ein Großteil der Einkäufe in Deutschland werden halt heutzutage in Supermärkten durchgeführt. Wenn man die Leute dazu bringen möchte beim Bio-Bauern zu kaufen, müsste man sie erstmal aus den Supermärkten rauslocken. Nur womit? Mit dem Preis sicher nicht. Mit der tollen sauberen Umgebung sicher auch nicht. Was sollte einen Normalbürger also dazu bewegen nicht im Supermarkt einzukaufen? Ich WETTE die meisten haben während sie im Fernseh den Bericht gesehen haben wie real Hackfleisch umettiketiert hat genüßlich in seine Frikadelle gebissen und gewetter "Schau dir die Schweine an!" *schmatz*...

Was will man von sowas erwarten? Eben, nix, ausser das sie buchen :D

Lulatsch
 

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Auf Döner kann ich verzichten, nur nicht auf Gyros ;)

Nunja, ich schätze mal ein Großteil der Einkäufe in Deutschland werden halt heutzutage in Supermärkten durchgeführt. Wenn man die Leute dazu bringen möchte beim Bio-Bauern zu kaufen, müsste man sie erstmal aus den Supermärkten rauslocken. Nur womit? Mit dem Preis sicher nicht. Mit der tollen sauberen Umgebung sicher auch nicht. Was sollte einen Normalbürger also dazu bewegen nicht im Supermarkt einzukaufen? Ich WETTE die meisten haben während sie im Fernseh den Bericht gesehen haben wie real Hackfleisch umettiketiert hat genüßlich in seine Frikadelle gebissen und gewetter "Schau dir die Schweine an!" *schmatz*...

Was will man von sowas erwarten? Eben, nix, ausser das sie buchen :D

Lulatsch
Da hast Du wohl leider recht ... Bequemlichkeit ist die wahre neue Volkskrankheit. Sie ist die Ursache für nahezu alles, was heute an Schreckensmeldungen durch die Medien geistert.
 

guschman

- Premium Member -
Haben wir gestern grad drüber gesprochen wie widerwärtig und grausam Menschen sein können wenn es um Tierhaltung geht. Pfui...

@Lulatsch

Was meinste denn wo die Metzger ihr Fleisch herbekommen? Glaub mal nicht die holen das vom Bauern nebenan. Die bekommen in den meisten Fällen ihr Fleisch genau daher wo auch die großen Ketten das herbeziehen: Aus den Großschlachtereien.

Der Preisunterschied kommt einfach nur daher zustande dass die andere Konditionen bekommen als die Supermärkte und die Verarbeitung kostenintensiver ist.

Ich bin ja Dorfbubi und ich weiß "Biofleisch" schon lange zu schätzen. Meine Großaltern hatten n Bauernhod und da gabs z.B. die Milch immer frisch ausm Euter (abgekocht versteht sich).
Scheiss was auf die Siegel und Co - denen vertrau ich persönlich kein bischen. Wir bekommen ein bis zweimal jährlich n halbes Schwein vom Bauern den wir persönlich kennen und der uns son Schweinevieh aufzieht. Und zwar wie sich das gehört: In nem vernünftigen Stall, vernünftiges Fressen und nur die Medikamente die wirklich notwendig sind.
Preislich ist das kein Unterschied zum Supermarkt: Ein bischen billiger aber das ist nicht der Rede wert.
Gleiches Glück haben wir bei Eiern, Lämmern, Rindern, Hühnern, Enten und Wurstprodukten. Alles kann man nicht bekommen - das steht fest, aber wenn dann nehmen wir was wir bekommen können. Den Unterschied schmeckt man.

Mein Vater arbeitet in so ner Schweinezuchtanlage. Er meinte "Wenn du krank bist brauchste nicht zum Arzt - kauf dir einfach n Stück Schweinefleisch im Supermarkt! Da is genug Antibiotika drin!" :D

Die Sache mit der Bequemlichkeit steht ausser Frage. Ich meine ich seh es ja an mir wie wenig Zeit man eh schon hat neben Job und Family. Da fährt man nicht noch erst zum Bauern, dann zum Obst-/Gemüsebauern und den Rest kauft man im Supermarkt.
Allerdings wäre es - selbst wenn man die Leute zu einem Umdenken bewegen könnte - auch ein logistisches Problem alle mit "gutem Fleisch" zu versorgen:

1. Fehlen dafür einfach die Produktionskapazitäten bei den "Biobauern"
2. Stell dir mal vor halb Berlin will plötzlich Biofleisch und fahren am Freitag alle ins Umland um irgendwo gutes Fleisch zu bekommen - geht gar nicht!

Man siehts ja auch bei anderen Sachen dass Qualität und Preisbildung in keinem Verhältnis stehen: Bei uns kippen die Bauern grad ihre Milch aufn Acker und auf die Straßen! Ich hab dafür auch Verständnis denn bei 17 Cent/Liter können die einfach nicht überleben. Komischerweise jammern die Milchverarbeitenden Betriebe nicht - denn genau da und im Handel wird das Geld verdient.
Der Preis für Mostäpfel von Obstbauern liegt dies Jahr bei 3-4 Cent je kg! Früher waren das mal 15 Cent.

Man spielt sich so langsam kaputt....

Wir sind eben im Zeitalter des Turbokapitalismus wo die Menschen andere Sorgen haben ;)
 

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Haben wir gestern grad drüber gesprochen wie widerwärtig und grausam Menschen sein können wenn es um Tierhaltung geht. Pfui...

@Lulatsch

Was meinste denn wo die Metzger ihr Fleisch herbekommen? Glaub mal nicht die holen das vom Bauern nebenan. Die bekommen in den meisten Fällen ihr Fleisch genau daher wo auch die großen Ketten das herbeziehen: Aus den Großschlachtereien.

Der Preisunterschied kommt einfach nur daher zustande dass die andere Konditionen bekommen als die Supermärkte und die Verarbeitung kostenintensiver ist.

Ich bin ja Dorfbubi und ich weiß "Biofleisch" schon lange zu schätzen. Meine Großaltern hatten n Bauernhod und da gabs z.B. die Milch immer frisch ausm Euter (abgekocht versteht sich).
Scheiss was auf die Siegel und Co - denen vertrau ich persönlich kein bischen. Wir bekommen ein bis zweimal jährlich n halbes Schwein vom Bauern den wir persönlich kennen und der uns son Schweinevieh aufzieht. Und zwar wie sich das gehört: In nem vernünftigen Stall, vernünftiges Fressen und nur die Medikamente die wirklich notwendig sind.
Preislich ist das kein Unterschied zum Supermarkt: Ein bischen billiger aber das ist nicht der Rede wert.
Gleiches Glück haben wir bei Eiern, Lämmern, Rindern, Hühnern, Enten und Wurstprodukten. Alles kann man nicht bekommen - das steht fest, aber wenn dann nehmen wir was wir bekommen können. Den Unterschied schmeckt man.

Mein Vater arbeitet in so ner Schweinezuchtanlage. Er meinte "Wenn du krank bist brauchste nicht zum Arzt - kauf dir einfach n Stück Schweinefleisch im Supermarkt! Da is genug Antibiotika drin!" :D

Die Sache mit der Bequemlichkeit steht ausser Frage. Ich meine ich seh es ja an mir wie wenig Zeit man eh schon hat neben Job und Family. Da fährt man nicht noch erst zum Bauern, dann zum Obst-/Gemüsebauern und den Rest kauft man im Supermarkt.
Allerdings wäre es - selbst wenn man die Leute zu einem Umdenken bewegen könnte - auch ein logistisches Problem alle mit "gutem Fleisch" zu versorgen:

1. Fehlen dafür einfach die Produktionskapazitäten bei den "Biobauern"
2. Stell dir mal vor halb Berlin will plötzlich Biofleisch und fahren am Freitag alle ins Umland um irgendwo gutes Fleisch zu bekommen - geht gar nicht!

Man siehts ja auch bei anderen Sachen dass Qualität und Preisbildung in keinem Verhältnis stehen: Bei uns kippen die Bauern grad ihre Milch aufn Acker und auf die Straßen! Ich hab dafür auch Verständnis denn bei 17 Cent/Liter können die einfach nicht überleben. Komischerweise jammern die Milchverarbeitenden Betriebe nicht - denn genau da und im Handel wird das Geld verdient.
Der Preis für Mostäpfel von Obstbauern liegt dies Jahr bei 3-4 Cent je kg! Früher waren das mal 15 Cent.

Man spielt sich so langsam kaputt....

Wir sind eben im Zeitalter des Turbokapitalismus wo die Menschen andere Sorgen haben ;)
Das ist richtig, wir haben uns ein Kartenhaus gebaut, das angesichts einer steigenden Weltbevölkerung, Umweltverschmutzung und des Klimawandels nicht mehr lange zu bestehen droht. Wenn alle Menschen auf dieser Welt auf ständig verfügbarem Fleisch bestehen, droht uns der Kollaps. Eine Möglichkeit wäre der Umstieg auf einen 95-prozentigen Vegetarismus der Weltbevölkerung, so daß Fleisch wirklich nur als Sonntagsbraten auf den Tisch kommt. Aber dann schreien natürlich diese widerlichen Intensivtierhalter und Fleischfabriken auf. Irgendeiner wird aber über kurz oder lang verlieren: Entweder wir schauen zu, wie in anderen Teilen der Welt das Wasser knapp wird, die Leute noch mehr verrecken und es zu weiteren Aufständen wegen Nahrungsmittelknappheit kommt, oder wir fassen uns endlich mal an die eigene Nase und beschränken uns, auch mit der Konsequenz, daß sich dann die Landwirtschaft erst mal auf schmerzhafte Umstrukturierungen einstellen muß. So wie bisher kann es aber nicht weitergehen bzw. wird es auch nicht weitergehen. Früher oder später ist der Punkt erreicht, an dem dieses System kollabiert.
 

Steve

- Premium Member -
Ich habe nonadult mit Fleisch zu tun ... ihr würdet euch wundern, wie toll der Metzger um die Ecke "besser" ist, als Kaisers & Co. :cool:

Der ist allenfalls teurer - mehr aber auch nicht!

Es gibt in D im Grunde nur noch 3 nennenswert große Schlachtereien, wovon Südfleisch schon allein über 60% Marktvolumen abdeckt.

Alle anderen Schlachter sind die Rede nicht wert. Und nicht einmal 1% aller deutschen Metzger schlachten noch selbst! 99,x% beziehen ihre Ware vom örtlichen Großhändler (ich arbeite mit einem zusammen) - nicht einmal vom Schlachter.

Und zum Thema Bio nur soviel: die zulässigen Grenzwerte von Medikamenten etc. pro kg Fleisch liegen nur im einstelligen Prozentbereich unter denen, die ohnehin nur zugelassen sind in Deutschland.

Man kauft mit Bio nicht zwangsläufig bessere Qualität oder gesünderes Fresschen, sondern befriedigt in der Regel nur seinen Sinn danach. Nicht mehr und nicht weniger. "Bio" ist Marketing - und leider immer öfter auch nicht viel mehr als das.
 

erotexter.com

- Premium Member -
Und zum Thema Bio nur soviel: die zulässigen Grenzwerte von Medikamenten etc. pro kg Fleisch liegen nur im einstelligen Prozentbereich unter denen, die ohnehin nur zugelassen sind in Deutschland.

Man kauft mit Bio nicht zwangsläufig bessere Qualität oder gesünderes Fresschen, sondern befriedigt in der Regel nur seinen Sinn danach. Nicht mehr und nicht weniger. "Bio" ist Marketing - und leider immer öfter auch nicht viel mehr als das.
Deswegen sagte ich ja, daß zum einen der Verzicht auf Fleisch geübt werden und zum anderen beim Kauf von Fleisch auf ein zusätzliches Siegel von Demeter, Naturland, etc. geachtet werden soll. Idealerweise kommt der Bauer aus der Region und man kann sich den Hof persönlich anschauen - so wie es auch früher einmal war, bevor die Großkonzerne entstanden sind.
 

Ruby

- Premium Member -
Wäre die Wucherung der Weltbevölkerung in Griff zu bekommen, hätten wir viel weniger Probleme. Leider ist dieses Thema nicht sozialtauglich und darf politisch nicht annähernd erwähnt werden. Menschliche Perversion würde ich es nennen.
 

Raptor

- Royal Clan Member -
Ich meine Fleisch ist ja wohl nichts übles, keine Frage aber wenn man sich allgemein mal informiert...also sorry da wird einem doch nur noch übel. Überbevölkerung ist sowieso ein Thema was bald angegangen werden muss, ob einem das passt oder nicht, weil wenn das so weitergeht, dann knallts auf lange Sicht so oder so und ein angezetelter Weltkrieg bringt da auch keine wirklichen Lösungen, da man in Jahrzehnten wieder vor dem selben Problem stehen wird.

Aber sonst... von wegen Fleisch.... lasst Euch mal ausrechnen was man alleine schon nur an NAhrung aus den Weideländern herausholen könnte wenn man da nicht unbedingt über Jahre, irgendwelche Kühe stehen lassen würde, die dann ein paar Kilos Fleisch abwerfen. Ich habe mal ne Studie gelesen die besagte, dass man die gesammte Welt 3 mal durchfüttern könnte bis keiner mehr Hunger hat wenn man das ganze Weideland für pflanzliche Nahrung nutzen würde.....das muss man sich mal vorstellen.

2.) Lasst Euch mal vorrechnen, was sone Kuh frisst und welcher Platzbedarf da vorhanden sein muss wenn es sich um eine gesunde Kuh handelt, bis da mal Fleisch draus gemacht wird.......Über diesen Aufwand und was am ende dabei rauskommt, da schüttelt man nur noch mit dem Kopf!

Ich denke echt da muss ganz stark umgedacht werden in Zukunft.....Fleisch sollte als eine delikate Beilage auf dem Teller sein und nicht als Hauptmerkmal. Mein Opa hat zu mir auch immer gesagt (starb mit 89):" Wenn ich sehe was die Leute heute alles fressen, wundert mich nichts mehr wenn die alle krank werden! Keiner baut mehr sein Gemüse an, alle verbringen schon ihre Freizeit mit dem fressen....Der Dreck der jetzt in Verpackungen verkauft wird, ist vermischt mit Stoffen! LErnt mal wieder zu essen und zu wirtschaften statt zum Arzt zu rennen.....wenn ich das was ihr da frisst, fressen würde, wäre ich schon lange tot!"

So, der Mann hat sich tatsächlich fast nur vom Zeug aus dem eigenen Garten ernährt, Sachen eingelegt, Obst Gemüse...1-2 mal die Woche ne Fleischbeilage und das wars....und das war dann auch heute (vor seinem Tot) für ihn noch etwas besonderes.....er hat unser Konsumverhalten immer etwas verteufelt und ab und an verstehe ich auch wieso. Er war auch nie krank, hatte nie irgendwas, ebenso keine Altersschwächen...selbst mit 89 noch aufm Feld und ne Arbeitshilfe bei schweren Arbeiten teilweise. Also irgendwas musste dran sein....
 

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- Premium Member -
So, der Mann hat sich tatsächlich fast nur vom Zeug aus dem eigenen Garten ernährt, Sachen eingelegt, Obst Gemüse...1-2 mal die Woche ne Fleischbeilage und das wars....und das war dann auch heute (vor seinem Tot) für ihn noch etwas besonderes.....er hat unser Konsumverhalten immer etwas verteufelt und ab und an verstehe ich auch wieso. Er war auch nie krank, hatte nie irgendwas, ebenso keine Altersschwächen...selbst mit 89 noch aufm Feld und ne Arbeitshilfe bei schweren Arbeiten teilweise. Also irgendwas musste dran sein....
Na klar ist da was dran!!! Ernährung ist neben ausreichend Bewegung gegen Widerstand das A und O der Gesundheit. Der Körper braucht für die täglichen Auf- und Abbauprozesse die verschiedensten Stoffe. Den größten Teil davon führen wir ihm mit der Nahrung zu. Keine Stoffe, keine ordentlichen Vorgänge.

Es ist wirklich interessant zu sehen, wie in der Industrie Arbeitsvorgänge bis ins Detail durchdacht werden, um sie noch effizienter zu machen. Aber über seinen Körper macht sich kaum jemand Gedanken. Man stelle sich mal vor, man arbeite im Büro und solle Briefe für den Chef schreiben - aber man hat weder Computer noch Papier und Stift. Wie soll man so arbeiten? Dem Körper geht es da nicht anders. Er will seine Arbeit tun, aber ohne richtige Ernährung fehlt ihm das Arbeitsmaterial. Also flickschustert er, solange es geht - bis dann irgendwann das erste Leck entsteht. Wer's dann immer noch nicht gelernt hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Den erwartet aller Voraussicht nach einer unschöner Tod auf Raten.

Wer mal genauer wissen will, was da im Körper so passiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt: KörperWissen: Entdecken Sie Ihre innere Welt: Amazon.de: Marion Grillparzer: Bücher - schon ab 10 Euro zu haben als Mängelexemplar. Danach versteht man besser, warum es wichtig ist, sich ausgewogen zu ernähren und auf ausreichend Bewegung und auch Krafttraining zu achten.
 

Steve

- Premium Member -
und auch Krafttraining zu achten.
Mit Verlaub ... das ist Blödsinn :)

Der menschliche Körper ist evolutionär soweit, dass er der geforderten Leistung selbst mit angemessenem Masseaufbau entgegnet.

Regelmäßig die Hanteln schwingen bringt nur eines ... die psychologische Kompensation eines zu kurzen Schwanzes :D
 

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- Premium Member -
Mit Verlaub ... das ist Blödsinn :)

Der menschliche Körper ist evolutionär soweit, dass er der geforderten Leistung selbst mit angemessenem Masseaufbau entgegnet.

Regelmäßig die Hanteln schwingen bringt nur eines ... die psychologische Kompensation eines zu kurzen Schwanzes :D
Mein lieber Freund, da bist Du aber ganz schön auf dem Holzweg!!!

Der Körper ist evolutionär so veranlagt, daß er alles abbaut, was er nicht unmittelbar benötigt. Wenn Du eine Diät machst, verlierst Du zuerst mal nicht Fett, sondern Muskeln - weil Muskeln brauchen Energie. Wenn der Körper im Zuge der Diät weniger Energie kriegt, baut er das ab, was am meisten Energie benötigt.

So ist es auch im Leben eines Menschen. Bis ca. 25 überwiegen die Aufbauprozesse des Körpers. Danach fängt er an abzubauen - überwiegend Muskeln, während er bei zu wenig Bewegung und falscher Ernährung Fett einlagert. Damit hat die Spirale nach unten begonnen ...

Von Hanteln habe ich übrigens nichts gesagt. Das Training an Hanteln (allein) ist inzwischen längst überholt. Der Nachteil an Hanteln ist nämlich, daß sie den Muskel nicht über die gesamte Bewegungsamplitude gleichmäßig trainieren, da der von ihnen dem Muskel entgegen gesetzte Widerstand immer nur eine Richtung kennt: nach unten - wegen der Schwerkraft. Das heißt am Beispiel des Bizeps: Wenn der Arm ganz angezogen oder ganz ausgestreckt ist, wird der Muskel kaum belastet, dadurch wird er auch nicht über die gesamte Bewegung gleichmäßig trainiert.

Deshalb ist ein Krafttraining an modernen Maschinen dem Hanteltraining auf jeden Fall vorzuziehen. Das Training mit Hanteln kann man danach zusätzlich machen, um die Koordination der Muskeln und Muskelfasern zu fördern. Aber zum effizienten Kraftaufbau sind Trainingsmaschinen um ein Vielfaches besser geeignet.

Daß Krafttraining eine Kompensation eines zu kleinen Schniepels ist, ist ein altes Klischee, das längt überholt ist. Wer mal in ein Studio von Kieser Training geht, wird dort überwiegend Männer und Frauen ab 45 aufwärts treffen - meistens sogar mehr Frauen als Männer.

Auch die Sportwissenschaft hat inzwischen Krafttraining als wichtigstes präventives Mittel neben Ausdauertraining erkannt. Nur noch irgendwelche engstirnigen Orthopäden, die zu faul zum Fortbilden sind oder um ihren Patientenstamm fürchten, lehnen Krafttraining ab. Es gibt etliche internationale Studien (bereits seit 30 Jahren übrigens), die die unterschiedlichsten positiven Effekte von Krafttraining untersucht haben.

Wer sich mal ein wenig genauer informieren will: http://www.kieser-training-wirkt.de/
 

Steve

- Premium Member -
Hannibal ... du schreibst grad mit jemanden, der jahrelang Leistungssport gemacht hat und wegen einer heftigen Schilddrüsenerkrankung und anschließender Komplett-OP (Schilddrüse vollständig entfernt) seit Jahren mit dem Thema Ernährung, Sport und Gesundheit täglich zu tun haben muss, wenn er nicht wegen Verfettung und Organversagen den Löffel abgeben will :)

Und ich kann dir aus ruhigem Gewissen heraus sagen, dass der Körper die (Muskel)Masse so aufbaut, wie er sie braucht. Und das auch vollkommen ohne tägliches Strampeln und Hantieren mit Geräten. Und aus hunderten Bluttests, die ich seit meiner OP über mich ergehen lassen musste (ich vertrage die in deutschland zugelassenen Schilddrüsenmedikamente nicht und muss alle 6 Wochen ein Blutbild machen lassen), kann ich dir sagen, dass man auch ohne Schnickschnack ein gesundes Blutbild haben kann.

[Edit]

Um das mal zu relativieren: natürlich ist ein gesundes Fitneßtraining nie verkehrt. Gar keine Frage. Aber man muss nun nicht unbdingt jeden Abend in die Muckiebude rennen und sich auf den Trimmrädern einen Wolf strampeln.

Eine vernünftige tägliche Bewegung reciht schon aus, um der Gesundheit Vrschub zu leisten.

Das tägliche Training hat nämlich einen ganz ekligen Nebeneffekt: der Körper sieht diese (zusätzliche) Belastung als tägliches Pensum an und reagiert entsprechend.

Wird dieses Pensum dann eben nicht mehr täglich erbracht, fallen ganze Prozesse im Körper in sich zusammen. Frag mal all jene, die nach einem aktiven Sportleben nicht fachgerecht abtrainiert haben (so wie ich beispielsweise), was die für Probleme bekommen haben.

Jede Medaillie hat zwei Seiten.
 

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Hannibal ... du schreibst grad mit jemanden, der jahrelang Leistungssport gemacht hat und wegen einer heftigen Schilddrüsenerkrankung und anschließender Komplett-OP (Schilddrüse vollständig entfernt) seit Jahren mit dem Thema Ernährung, Sport und Gesundheit täglich zu tun haben muss, wenn er nicht wegen Verfettung und Organversagen den Löffel abgeben will :)

Und ich kann dir aus ruhigem Gewissen heraus sagen, dass der Körper die (Muskel)Masse so aufbaut, wie er sie braucht. Und das auch vollkommen ohne tägliches Strampeln und Hantieren mit Geräten. Und aus hunderten Bluttests, die ich seit meiner OP über mich ergehen lassen musste (ich vertrage die in deutschland zugelassenen Schilddrüsenmedikamente nicht und muss alle 6 Wochen ein Blutbild machen lassen), kann ich dir sagen, dass man auch ohne Schnickschnack ein gesundes Blutbild haben kann.
Nun, ich bestreite nicht, daß Du Dich mit der für DICH richtigen Lebensweise aufgrund Deiner OP beschäftigt hast. Leider kann man dies jedoch nicht auf einen Menschen übertragen, dessen Schilddrüse noch vollständig und intakt ist, da die Schilddrüse wichtige Hormone für den Energiestoffwechsel liefert.

Gerade deshalb müßtest Du also verstehen, daß Du ein Sonderfall bist, der einen Sonderweg benötigt.

Aber es ist natürlich jedermanns eigene Entscheidung, ob er mit 75 an einer Gehhilfe laufen will oder kräftig auf seinen beiden Beinen ... Ich will da niemandem die Entscheidung abnehmen.

Was Du jedenfalls behauptest, widerspricht vollkommen dem aktuellen Forschungsstand.

Ich war vor zwei Tagen bei einem Vortrag von Prof. Dr. Klaus Völker vom Institut für Sportmedizin der Uni Münster. Der hat sehr klar und deutlich gesagt, was Krafttraining bewirkt und wie sehr es nützt.

Aber ich nehme an, Du bist durch Deinen Leistungssport wesentlich umfassender informiert als ein Forscher, der sich seit mehr als zehn Jahren mit nichts anderem beschäftigt als dem menschlichen Bewegungsapparat ...
 

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- Premium Member -
Um das mal zu relativieren: natürlich ist ein gesundes Fitneßtraining nie verkehrt. Gar keine Frage. Aber man muss nun nicht unbdingt jeden Abend in die Muckiebude rennen und sich auf den Trimmrädern einen Wolf strampeln.

Eine vernünftige tägliche Bewegung reciht schon aus, um der Gesundheit Vrschub zu leisten.

Das tägliche Training hat nämlich einen ganz ekligen Nebeneffekt: der Körper sieht diese (zusätzliche) Belastung als tägliches Pensum an und reagiert entsprechend.

Wird dieses Pensum dann eben nicht mehr täglich erbracht, fallen ganze Prozesse im Körper in sich zusammen. Frag mal all jene, die nach einem aktiven Sportleben nicht fachgerecht abtrainiert haben (so wie ich beispielsweise), was die für Probleme bekommen haben.

Jede Medaillie hat zwei Seiten.
Tut mir leid, Dich jetzt ein wenig bloßstellen zu müssen, aber mit dieser Ergänzung hast Du Dir die selbst zugeschriebene Kompetenz wieder selbst genommen: NATÜRLICH DARF MAN NICHT JEDEN TAG INS KRAFTTRAINING GEHEN!!!!! Das wäre schädlicher, als nichts zu machen!!!!

Krafttraining macht man je nach körperlicher Verfassung und Intensität des Trainings ALLERHÖCHSTENS dreimal die Woche. Empfohlen wird zweimal - mit einer Pause von MINDESTENS zwei Tagen dazwischen. Warum? Weil der Körper nach dem Training erst mal erschöpft ist, schließlich hat er eine außergewöhnliche Anstrengung hinter sich. Der Körper benötigt Zeit für die Regeneration, mindestens 48 Stunden werden allgemein empfohlen. In diesem Zeitraum hat der Körper sich dann nicht nur wieder regeneriert, sondern mit einer Superkompensation reagiert, wenn zuvor ein Trainingsreiz auf die entsprechenden Muskeln stattgefunden hat.

Was Du hier vergleichst, sind Äpfel mit Birnen. Du warst LEISTUNGSSPORTLER!!! Ich rede hier nicht davon, daß jeder ein solcher werden soll. Ich rede von einem gesunden Maß an Bewegung und Krafttraining für einen normalen Menschen, der einfach nur gesund und bis ins hohe Alter selbständig bleiben möchte.

Daß bei Leistungssportlern Probleme enstehen (können), wenn sie jahrelang auf allerhöchster Stufe trainiert und dann plötzlich aufgehört haben, steht außer Frage. Der Körper eines Leistungssportlers ist dann ganz anders programmiert, wie Du sagst, als derjenige eines normalen Menschen. Die Stoffwechselprozesse sind ganz andere.

Deshalb kannst Du Dich nicht mit anderen vergleichen. Für Dich wäre tatsächlich notwendig gewesen, daß Du ähnlich wie ein Taucher aus großer Tiefe Dich bzw. Deinen Körper langsam an die neuen Bedingungen gewöhnst.

Aber das trifft nicht auf einen normalen Menschen zu, der vielleicht den ganzen Tag hinter einer Theke steht oder vor dem Rechner sitzt.

So ein Mensch kann sich mit gezieltem Krafttraining - noch mal: MAXIMAL drei Mal pro Woche - die Muskulatur auftrainieren, die sein Körper aufgrund seiner Inaktivätit und seiner dauerhaften Fehlbelastung längst abgebaut hat.
 

Steve

- Premium Member -
die sein Körper aufgrund seiner Inaktivätit und seiner dauerhaften Fehlbelastung längst abgebaut hat.
Damit hast du in einem Nebensatz genau das selbe gesagt, wie ich :)

Tägliche Bewegung reicht vollkommen aus, um den Muskelaparillo zu haben, den man genetisch gesehen haben sollte.

Dazu bedarf es keines Fitnesstudios!

Das Studio wird erst dann interessant, wenn man den ganzen Tag auf seinem Arsch sitzt und mit dem Auto zum Briefkasten fährt, um Post zu holen.

Natürlich kann man einen Leistungssportler nicht mit einem "Normalo" vergleichen - das ist mir schmerzlich selbst bewußt.

Die ganze Idee von der Fitneßgeschichte krankt leider an einem wichtigen Punkt: man baut Masse auf, die man eigentlich nicht braucht. Jedenfalls nicht, um sein tägliches Leben gesund leben zu können.

Wäre dem nicht so, würden alle, die nicht in die Muckiebude rennen, im Alter schlagartig tot umfallen :cool:

Was passiert denn, wenn du Abends in der Bude gezielt deine Muskeln aufbaust? Richtig! Du tranierst Masse an, die dann beim Training gefordert wird. Und zwar nur beim Training.

Den selben Effekt hättest du aber auch, wenn du eine körperlich anstrenge Arbeit verrichten würdest. Dann nämlich reagiert der Körper mit Masseaufbau - und zwar in de Maße, wie es die tägliche Impulsgebung fordert.

Verrichtest du aber eben keine körperlich anstrengende Arbeit, bewegst dich aber ausreichend, hast du genau den Masseanteil, den du für dein Leben brauchst. Ungesund bist du deswegen aber nicht unbedingt.

Mal als Beispiel:

Ich habe letztes Jahr mit unserem Kohlenfritzen (ja, sowas gibt es noch) gesprochen. Der liefert seit über 40 Jahren Kohlen aus. Er will gar nicht drüber nachdenken, wieviele Tonnen er schon Treppe hoch, Treppe Runter gebuckelt hat.

Der war noch nie in einem Fitneßstudio - bis auf ein einziges Mal, als er mit einem Kollegen (Jungspund nach seinen Worten) mitgegangen ist und mal "Schwanzvergleich" (seine Worte) gemacht hat. Kurz: der hat den jungen Burschen derbe alt aussehen lassen.
 

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