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Quelle-Konzern: Besitzerin lebt von 600 Euro im Monat

swiat

- Royal Clan Member -
Madeleine Schickedanz, die Erbin des Quelle-Konzerns befürchtet nach eigenen Angaben ihren Bankrott, wenn der Mutterkonzern Arcandor Pleite gehen sollte, da sie mit ihrem gesamten Privatvermögen haftet.
weiter ...

Glaubt das jemand von euch?

Wen man solch ein Unternehmen hat, so pleite sein?

Kann ich mir nicht vorstellen.

Gruss
 

swiat

- Royal Clan Member -
Danke für den Link.

Am Tag der Arcandor-Insolvenz musste Madeleine Schickedanz aufgrund eines Zusammenbruchs intensivmedizinisch behandelt werden.
Das ist verständlich.....
 

Methusalem

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Jup, Quelle ist das Lebenswerk ihrer Eltern, sie hat es verkauft gegen Geld und Aktien von arcandor. Wenn der Besitz mit ehemals 3 Millarden Wert plötzlich nahezu wertlos ist (zumindest im Vergleich) kann man schon nen Herzkasper kriegen. Aber ist ja noch genug vorhanden. Kann ich nicht bedauern.
 

ryker

Neues Mitglied
Laut eigenen Angaben ist das Karstadt/Quelle-Aktienpaket der Familie Schickedanz gegenwärtig noch 27 Millionen Euro wert (Wiki)
Kein Vergleich zum ursprünglichen Wert, aber immernoch eine Menge.

Gruß
Christian
 

Cartman

- Royal Clan Member -
Selbst wenn da alles vor die Hunde geht, hat die mit Sicherheit Kohle gebunkert. Zur Tafel muss die bestimmt nicht!
 

Bentley

- Premium Member -
Rückwirkend macht sie sich zum Vorwurf, dass sie nicht rechtzeitig die Neuen Medien, wie beispielsweise den Internetversandhandel genutzt hat und sich nicht um eine zeitgemäße Gestaltung der Kaufhäuser gekümmert habe.

Das erinnert mich irgendwie an die Juguard Grebenstein Bande :D
 

swiat

- Royal Clan Member -
Richtig ist eigentlich, nicht richtig ums Internet gekümmert, den ein PP gibt es von Quelle schon einige Jahre, wurde eben etwas vernachlässigt der Bereich.
 

Cartman

- Royal Clan Member -
Na die Sachen im Katalog sind ja auch Hölle! Während der Pubertät hat er jedoch seinen Sinn erfüllt! :D
 

multi

- Premium Member -
Andere wären froh wenn sie 600 euro zum leben hätten und dass sie mit ihrem Privatbesitz haftet, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
 

thommy

- Premium Member -
weiter ...

Glaubt das jemand von euch?

Wen man solch ein Unternehmen hat, so pleite sein?

Kann ich mir nicht vorstellen.

Gruss
ich weiss gar nicht, wer sich so einen unsinn immer aus den fingern saugt und ins netz stellt.

bei der quelle KG wars ja in der tat noch so, dass die schickedanz familie (bzw. gustav) persönlich haftend war (zumindest in der anfangszeit, denn später war eine holding komplimentär) - ich glaub mal nicht dass es die gute madeleine so hart treffen wird, dass sie hartz4 beanspruchen muss.

verkennen darf man aber nie, dass jemand der geld hat auch ungeheure verpflichtungen hat, die monat für monat wiederkommen und da tut ne pleite mitunter genauso weh wie sie einem normalotto weg tut.
es kann also gut sein, dass die gute am ende noch 600 euro zum ausgeben hat, nachdem sie ihre monatlichen verpflichtungen von etlichen hunderttausend bezahlt hat.

viel spass im netz

thommy
 

jjknoxer

- Premium Member -
Nach Abzug aller Kosten dürfte wohl ein Betrag von über 600€ übrig bleiben.

Wenn man bedenkt, dass es sowohl umfangreichen Immobilienbesitz (nicht in Eigenverwendung, einige hundert Mietwohnungen) als auch diverseste Beteiligungen gibt, so wirken die 600€ genauso konstruiert wie der Schwächeanfall oder die Gütertrennung zum "Schutz" von Madeleine Schickedanz vor dem geldgierigen Mann.

Allerdings sollte man ganz klar sehen, dass diese ganz Taktik durchaus berechtigt ist. Solange man in Deutschland Gelder der Allgemeinheit spendet und tausende Arbeitsplätze offeriert, ist alles in Ordnung. Kommt allerdings das Schiff einmal in Schieflage feuern diese ganzen Alt-68er in den bundesdeutschen Redaktionen Trommelfeuer aus allen Rohren und veranstalten eine rituelle Hetzjagd auf das strauchelnde Unternehmen. Dies ist mir in Deutschland schon öfters aufgefallen, besonders in der letzten Zeit mit Schaeffler, Porsche oder z.B. Merck.

Im Vergleich dazu, wird im Ausland (z.B. CH :holy:) durchaus von der Presse auch auf den oder die Verantwortlichen einer unternehmerischen Schieflage eingedroschen. Allerdings werden keine Kampagnen über Wochen gefahren und auch die "Lebensleistung" von Unternehmerdynastien werden nicht einfach so von irgendwelchen Schreiberlingen "heruntergeschrieben", alle beteiligten Seiten können ihr Gesicht bewahren.

Scheint irgendwie ein deutscher Komplex zu sein. Solange alles gut geht wird gebuckelt, beim leichtesten Straucheln wird solange gegen das Schienbein getreten, bis nichts mehr geht!

Hau! Ich habe gesprochen!
 

Methusalem

- Premium Member -
Madeleine ist auf dem Wege der Besserung:
Mitarbeiter von Quelle haben neben der Stempeluhr eine Sammeldose installiert für die arme Chefin. Damit scheint ihr Überleben gesichert. :diehappy:
 

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