Was ist neu?

Das mobile Internet - Hot or not?

SexGoesMobile

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Einige von Euch werden den Artikel mit Sicherheit im AWM Professionals Magazin von SEXMoney gelesen haben. Diesen hatte ich für die erste Ausgabe geschrieben. Das Magazin kann im Übrigen auch unter AWMpro heruntergeladen werden.

Anbei der Artikel - Vorsicht lang! Aber voller Fakten

Bereits seit Jahren behaupten „Experten“, dass das mobile Internet der nächste Umsatztreiber im Adultbereich werden wird. Bisher kann von einer Explosion jedoch keine Rede sein. Oder doch? Werden hier nur die finanziellen Interessen einiger Unternehmen verfolgt, die ihre Technologie an den Mann bringen wollen oder steckt vielleicht mehr dahinter, als es zunächst den Anschein haben mag? Dieser Artikel soll einen Einblick über Umsatzpotential und derzeitige sowie zukünftige Entwicklungen vermitteln, so dass sich jeder sein eigenes Bild machen kann.

Vor einigen Tagen erhielt ich einen sehr interessanten Anruf eines Webmasters, der einige erotische Webseiten betreibt. Er hat eine Analyse seiner Webseiten Besucher gemacht und dabei festgestellt, dass er zwischen 600 - 800 Unique Visitors pro Tag hat, die von mobilen Endgeräten auf seine Seiten kommen. Ich sagte ihm dies sei doch eine gute Nachricht, was er aber verneinte und meinte es wäre eher erschreckend!
Was er so erschreckend fand, war jedoch nicht etwa die Tatsache, dass es sich dabei um mobilen Traffic handelt, sondern vielmehr darum, dass er keinerlei konvertierende Dienste für diese Zielgruppe bereitstellen konnte. Dies hat ihn natürlich geärgert, da dies verlorene Umsätze bedeutet.

Dabei hätte er mit wenig Aufwand und ohne große Mühe diesen Traffic „monetarisieren“ können! Es gibt entsprechende Skripte die erkennen, ob es sich um einen Handy- oder PC Nutzer handelt. Sobald ein Handy die Seite erreicht, wird dieses automatisch erkannt und auf ein entsprechendes mobiles Angebot weitergeleitet.

Im Jahr 2007 war bereits 1% des gesamten, weltweiten Webtraffics mobil. Im Jahr 2008 stieg diese Zahl auf 5% mit weiter steigenden Tendenzen. Immerhin haben 2008 weltweit 1,3 Mrd. Menschen mit dem Handy im Internet gesurft. Für jemanden wie mich, der sich bereits seit Jahren mit mobilen Technologien beschäftigt, ist diese Entwicklung nicht wirklich überraschend. Es liegt auf der Hand. Dank neuer Endgeräte und passenden Datentarife, die das Surferlebnis auf dem Mobiltelefon erheblich angenehmer gestalten als noch vor einigen Jahren, ist es nur konsequent, dass Benutzer erstmal ihnen bekannte Seiten versuchen aufzurufen. Untersuchungen belegen, dass dies 10 von 100 Handynutzer versuchen. Sollte man dieser Zielgruppe nicht entsprechende Dienste zur Verfügung stellen oder kann bzw. soll man auf dieses Umsatzpotential getrost verzichten?

Studien von T-Mobile haben ergeben, dass Nutzer eines iPhones 60 mal mehr mobil surfen, als der Nutzer eines „normalen“ Telefons. Dies liegt meines Erachtens schlicht und ergreifend an zwei wesentlichen Faktoren:

Das surfen mit dem iPhone ist ein wahres Erlebnis. Denkbar einfach und innovativ. Andere Hersteller haben dies ebenfalls erkannt und entsprechende Touchscreen Geräte angekündigt.
Haben die Mobilfunkanbieter erkannt, dass eine kritische Nutzermasse nur mit den passenden Datentarifen erreicht werden kann. Idealerweise handelt es sich dabei um Volumen-, Zeit- oder Flattarifen.
Doch das iPhone ist nicht das einzige Gerät auf welches man sich konzentrieren sollte, auch wenn man dieses Telefon als treibenden Faktor im Bereich der mobilen Internetnutzung sehen kann. Alle anderen Geräte sollten ebenfalls nicht unterschätzt werden. Opera, der Hersteller eines alternativen Internet Browsers für Mobiltelefone, hat im Februar diesen Jahres ein paar Zahlen veröffentlicht, die sich sehen lassen können. Mittlerweile nutzen 20 Millionen User den Opera Mini Browser und haben damit alleine im Januar 2009 weltweit 122 Millionen Megabyte Datentraffic generiert haben. Da sind die ganzen iPhones dieser Welt gar nicht dabei.

Cisco, ein Anbieter von Netzwerk-Lösungen für das Internet, hat ebenfalls einige Aussagen über den mobilen Datentransfer bis zum Jahr 2013 getätigt. Dabei soll sich der globale, mobile Datentraffic bis zum Jahr 2013 jährlich verdoppeln. Der monatliche Traffic soll dann bei etwa 2 Exabytes liegen. Dies würde eine Versechsundsechzigfachung im Vergleich zum Jahr 2008 bedeuten.

Der US Nachrichtensender CNBC ist im Juni 2008 mit einer mobile Internetseite live gegangen. In den Anfangsmonaten zählte CNBC 2,7 Mio Impressions monatlich auf seinen Seiten. Im März 2009 übersteig die monatliche Impressions Rate 30 Mio. was eine Verzehnfachung innerhalb von 10 Monaten bedeutet.

Doch was macht das mobile Internet bzw. das Mobiltelefon so interessant für die Erotikindustrie? Ich würde gerne mal einige Vorteile nennen:

  1. Das mobile Internet ist, genau wie das Internet, global verfügbar! Mit einem gewaltigen Unterschied - schon heute gibt es weltweit mehr Mobiltelefone (ca. 3 Mrd.) als PCs (ca. 1 Mrd.) Die Erklärung ist einfach: Es gibt Gegenden, die nicht über eine so gut ausgebaute Breitband Infrastruktur verfügen, wie z.B. Westeuropa oder Nordamerika. In vielen anderen Ländern der Welt ist das mobile Internet DAS Tor zum Internet überhaupt. In anderen Gegenden ist ein verfügbares stationäres Internet ein Traum, mobiles Internet dafür eher die Realität.
  2. Einkommensunterschiede spielen ebenfalls eine Rolle. Gerade in Schwellenländern, haben Menschen nicht das Geld, um sich die entsprechende Computerhardware zuzulegen. Wer die Medien verfolgt, dem sollte das 100$ Notebook ein Begriff sein.
  3. Das Handy hat sich zum Alltagsgerät entwickelt. Neben dem Schlüssel und der Geldbörse hat der Großteil der Menschen, dieses Gerät täglich mit dabei. Egal wo - es ist ein ständiger Begleiter geworden.
  4. Nichts ist privater als das Mobiltelefon. Dieses Gerät muss man sich mit niemandem teilen, denn fast jedes Familienmitglied vefügt über ein eigenes Gerät. Man muss keine Angst davor haben, dass ein Familienmitglied, den Verlauf der letzten Internetsitzung entdeckt.

Und auch das Umsatzpotential sollte nicht ignoriert werden: Gemäß einer Studie von Juniper Research, wird der Gesamtwert von mobilen Adultinhalten etwa bei $4,9 Mrd. im Jahr 2013 liegen. Der Großteil davon wird durch mobile Webcam-Livechat Dienste generiert.

Doch warum wird heute noch von vielen Webseitenbetreibern das mobile Internet unterschätzt? Liegt es vielleicht daran, dass das durchschnittliche Alter der Nutzer mobiler Dienste jünger als 30 Jahre alt ist? Haben sich Webmaster vielleicht zu wenig mit den Technologien dieser Altersgruppe beschäftigt? Eine Zielgruppe, die mit diesem neuen Medium vertraut ist, es täglich nutzt und diese Technologie an jüngere Generationen weitergeben wird?

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es bis dato nicht die passenden Endgeräte mit den geeigneten Datentarifen gab. Wir Anfangs beschrieben ist hier eine Trendwende abzusehen. Apple hat da etwas in Gang gebracht, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Eine Euphorie und Explosion in der Nutzung mobiler Datendienste. Und das Modell überzeugt. Noch nie habe ich einfacher und bequemer das mobile Internet bedienen können. Und dies haben andere Hersteller neben Apple ebenfalls realisiert! Alle renommierten Handyhersteller dieser Welt, haben ähnliche Geräte in Planung und werden in Zukunft der Standard sein!

Stellt sich sich schließlich noch die Frage nach den Anwendungen.

Prinzipiell gibt es im mobilen Internet alles, was es auch im Web gibt. Angefangen von Live Diensten wie Webcam Chat, über Videodownloads und Streaming Angeboten bis hin zu erotischen Informationsangeboten, die als Trafficmaschine fungieren sollen. Oder wussten Sie, dass Sie mit minimalem Aufwand Ihr Blog „mobiltauglich“ machen, RSS Feeds auf Handys nutzbar sind und selbst Dating Angebote funktionieren?

Aber muss es extra eine mobile Seite sein bzw. muss der Inhalt mobilfunkoptimiert sein? Reicht nicht einfach auch der klassische Webauftritt? Nun - wirklich „mobile“ ist das, was der User dann erhält nicht. Zu viel Text, zu viel scrollen, zu große Bilder und Flash, der nicht funktioniert. Das macht doch keinen Spaß!
Möchte der User dann auch noch Inhalte konsumieren, sind die Ladezeiten und der Frust groß.

Halten wir also fest: Wenn mobile – dann richtig!

Goldene Regel: Der mobile Inhalt sollte an das Endgerät optimal angepasst sein. Das ist gar nicht so wild, denn jedes Handy schickt seine „Daumenabdruck“ mit. Eine aktuelle Endgeräte-Datenbank, kann daher den Content optimiert anzeigen und beim Download auch entsprechend ausliefern.

Doch selbst der noch so innovativste Dienst und die beste mobile Seite nutzt einem wenig, wenn man nicht über die entsprechenden Abrechnungswege verfügt. Auch hier hat sich in den letzten Monaten sehr viel getan. Angefangen von Bezahloptionen wie über die Telefonrechnung des Kunden, der nur mit einem einzigen Klick den Service bezahlt, ohne irgendwelche Daten eingeben zu müssen, über Kreditkartenabrechnung bis hin zum Lastschriftverfahren - all diese Abrechnungsverfahren sind heute bereits Realität!

Je früher man sich also mit der Thematik ernsthaft beschäftigt, desto besser für die Zukunft. Auch hier gilt wie damals im Internet: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Man sollte also dafür Sorge tragen, dass man sich frühzeitig positioniert, um an diesem wachsenden Markt zu partizipieren.
Eine gute Möglichkeit die Welt des mobilen Internet kostenlos und ohne finanzielles Risiko auszuprobieren, bieten Partnerprogramme, die speziell für mobile Inhalte konzipiert wurden. Diese halten den entsprechenden Content parat, stellen die weltweiten Billingmöglichkeiten und garantieren durch aktuelle Datenbanken eine endgeräteoptimerte Auslieferung.

Fazit
Google Chef Eric Schmidt sagte einmal, dass in einigen Jahren die Werbung im mobilen Internet mehr Umsatz bringen wird als Werbung im PC-Internet. Ich denke dies ist eine gewagte These, die jedoch eintreffen kann. Das Handy hat innerhalb eines kurzen Zeitraums eine atemberaubende Erfolgsgeschichte geschrieben, die jedoch weiter anhalten wird. Und es sind viele Parallelen aus der Geschichte PC/Internet vorhanden.
Ob nun „Hot or not“ muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch ich möchte Zweiflern den guten Rat geben Ihre Meinung nochmals zu überdenken, denn irgendwann kann es zu spät sein und der Zug ist abgefahren....
 

Deey

- Premium Member -
Über diese Programme die man im Apple iTunes Store für fast lau erwerben kann vielleicht ja aber eine herkömmliche Pornoseite auf so einem Minidisplay ansehen? Glaube ich vorerst nicht daran und ich kann auch keine Zahlen sehen die etwas anderes belegen. Könnte mich irren aber es gibt nun mal niemand der mir etwas anderes beweisen kann. Vor allem noch: Wie wird bezahlt? gibt jemand seine Kreditkarten oder Kontodaten dort auf Miniaturbasis ein während er in der U-Bahn oder auf dem WC sitzt? Viele Paymentanbieter spielen dort schon nicht mit.
 

combat

- Royal Clan Member -
Deey's Ausführungen zum WC und zur U-Bahn sind auch momentan mein größter Aufhänger im Bezug auf mobile Porn.

Wenn ich mal mich selber oder Bekannte nehme, die mobiles Internet nutzen, so nutzen Diese und auch ich es fast ausschließlich nur, wenn gerade kein Pc in der Nähe ist. meistens ist dies der Fall, wenn man sich nicht in seinen 4 Wänden aufhält.

Ein User der im Wartezimmer beim Arzt, in der U-Bahn oder bei Omi am Kaffetisch, wird sich doch wohl kaum erstmal nen Porno reinziehen :stupid:

Das Mobiles Internet seine daseinsberechtigung hat ist klar, aber in Bezug auf Porn ? Ich denke da eher an mal kurz seinen lottoschein abgeben, bei Betfair noch ein paar Buliwetten platziere, Nachrichten abrufen oder das Wetter fürs Wochenende abrufen. Aber Porno, kann ich mich irgendwie noch nicht so recht mit anfreunden.

Ich habe auch auf fast alle Seiten ne Weiche drin, aber die Umsätze haun mich nicht vom Hocker. Mitnehmen kann man das Geld natürlich, macht ja keine bzw. kaum Arbeit.
 

SexGoesMobile

- Premium Member -
Über diese Programme die man im Apple iTunes Store für fast lau erwerben kann vielleicht ja aber eine herkömmliche Pornoseite auf so einem Minidisplay ansehen? Glaube ich vorerst nicht daran und ich kann auch keine Zahlen sehen die etwas anderes belegen. Könnte mich irren aber es gibt nun mal niemand der mir etwas anderes beweisen kann. Vor allem noch: Wie wird bezahlt? gibt jemand seine Kreditkarten oder Kontodaten dort auf Miniaturbasis ein während er in der U-Bahn oder auf dem WC sitzt? Viele Paymentanbieter spielen dort schon nicht mit.
Nun ja - das mit dem beweisen ist schon etwas schwierig. Ist es nicht Beweis genug, dass wir mit diesem Produkt einige Leute beschäftigen ;)

Hast Du Dich schonmal nachts durch die Programmlandschaft gezappt - gerade DSF, RTL2 und wie sie nicht alle heissen. Neben TelefonSex ist da auch ständig mobile Porn zu sehen. Und das schon seit Monaten. Das machen die sicher nicht (wir sind es im Übrigen nicht) aus Hobby oder das Geld zum Fenster rauszuschmeissen.

Mir ist klar, dass dies für Webmaster nicht machbar ist. Was ich damit sagen möchte, ist die Tatsache, dass es anscheinend doch einen Bedarf dafür gibt!

Und auch irgendwie logisch. Wenn ich abends vorm Fernseher sitze, habe ich mein Handy irgendwo neben mir. Und den PC anschalten...dann muss ich mich ja hochraffen ;)

Den Großteil Deiner Fragen habe ich bereits an anderer Stelle beantwortet: http://webroyals.net/forum/white-hat-seo/mobile-search-engine-optimization-2-611/#post6425
 

SexGoesMobile

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Deey's Ausführungen zum WC und zur U-Bahn sind auch momentan mein größter Aufhänger im Bezug auf mobile Porn.

Wenn ich mal mich selber oder Bekannte nehme, die mobiles Internet nutzen, so nutzen Diese und auch ich es fast ausschließlich nur, wenn gerade kein Pc in der Nähe ist. meistens ist dies der Fall, wenn man sich nicht in seinen 4 Wänden aufhält.

Ein User der im Wartezimmer beim Arzt, in der U-Bahn oder bei Omi am Kaffetisch, wird sich doch wohl kaum erstmal nen Porno reinziehen :stupid:

Das Mobiles Internet seine daseinsberechtigung hat ist klar, aber in Bezug auf Porn ? Ich denke da eher an mal kurz seinen lottoschein abgeben, bei Betfair noch ein paar Buliwetten platziere, Nachrichten abrufen oder das Wetter fürs Wochenende abrufen. Aber Porno, kann ich mich irgendwie noch nicht so recht mit anfreunden.

Ich habe auch auf fast alle Seiten ne Weiche drin, aber die Umsätze haun mich nicht vom Hocker. Mitnehmen kann man das Geld natürlich, macht ja keine bzw. kaum Arbeit.
Nun ja - ich sage gerne...es ist einfacher ein Handy unter die Bettdecke zu nehmen, als ein Notebook. Und der Bezahlvorgang ist auch einfacher. Einfach klick und bezahlt. Keine Kontodaten und keine KK.

Ihr werdet lachen, aber die zweit meisten Transaktionen sehen wir morgens zwischen 6 - 9 Uhr. Woran das liegt? Nun ich denke die Leute sind dann auf dem Weg zur Arbeit und sitzen in der Bahn :)

Und es müssen ja auch nicht unbedingt Porn Filme sein wo laut gestöhnt wird (wobei wir in Deutschland eh nur FSK16 anbieten - Dank des Juschu)

Es nutzen auch sehr viele Leute die mobilen Webcams. Vielleicht wollen viele ihrem Favourite Mädel einfach nur mal guten Morgen wünschen oder ein bisschen plaudern.
 

swiat

- Royal Clan Member -
Hast Du Dich schonmal nachts durch die Programmlandschaft gezappt - gerade DSF, RTL2 und wie sie nicht alle heissen. Neben TelefonSex ist da auch ständig mobile Porn zu sehen. Und das schon seit Monaten. Das machen die sicher nicht (wir sind es im Übrigen nicht) aus Hobby oder das Geld zum Fenster rauszuschmeissen.
Jop, wird schon ne Zeit lang im Tv beworben, garantiert nicht weil es nichts bringt, sehe ich auch so.
 

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