Google Analytics nutzen?

Dieses Thema im Forum 'Suchmaschinenoptimierung SEO' wurde von Deey gestartet, 2 Januar 2017.

  1. Deey - Premium Member -

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    Mir kam die Tage eine Frage auf, die für manche selbstverständlich bis hin zu unsinnig sein mag, aber mich dennoch beschäftigt.Ich nutze seit sehr vielen Jahren jetzt Google Analytics aber ich sehe ebenso meine Statistiken auf meinem Server über AWStats.

    Klar dass ich gegen Google Analytics nicht unbedingt AWStats vergleichen kann aber es kommt mir komisch vor dass AWStats, Keywords und Verlinkungen sieht, die auf Google Analytics nicht erscheinen. Wie geht das? Der Tracking Code ist überall korrekt eingebunden!

    Dazu kommt dass mir ein guter Freund der bei Google in der Schweiz arbeitet meinte dass Google es nicht gern sieht wenn man selbst ein Linknetzwerk hochzieht und seine Seiten untereinander verlinkt. Jetzt weiss Google natürlich noch besser welche Seiten in meinem Netzwerk sind, da ich diese ja in Analytics eingebunden habe.

    Von daher kommt meine Frage, nutzt Ihr Google Analytics und erweist es wirklich den besten Dienst oder gibt man hier vielleicht sogar viel zu viele Informationen über seine Seiten an Google weiter? Und als Punkt 2, wie akkurat ist Google Analytics wirklich?
  2. Dutchman69 - Premium Member -

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    Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, legt Du für jede Seite einen eigenen Analytics Account an. Trennst deine Seiten alle strikt. Ich würde Dir immer zu Goggle-Analytics raten allerdings muss man das im Vorfeld richtig einstellen weil Google aktuell ein Problem mit Spam Referen hat.

    Google Analytics ist aber sehr akkurat, allerdings muss man es eben richtig konfigurieren können. Wenn Du alles noch genauer tracken willst, nutzt Du den Offizielle Website von Google Tag Manager . Mit dem Tag Manager kannst Du jeden einzelnen Link/Button usw. auf deiner Seite tracken. Die Daten werden dann als Ereignisse in Analytics angezeigt.

    Projekte untereinander verlinken würde ich nicht mehr. In der Tat hat Google eine großes Problem mit Linknetzwerken. Aber Analytics ist schon sehr sehr mächtig ... mann muss sich nur ein wenig mehr damit auseinander setzen.
  3. Labla - Premium Member -

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    Bringt gar nichts. Denn spätestens, wenn Du Dich einloggst "weiß" Google, dass Du der Inhaber mehrerer Accounts bist. Wie? Da gibts viele Möglichkeiten. Eins könnte Dein Smartphone sein, welches über Dein WLAN mit Google telefoniert und so Tantchen sagt, wer da gerade kommt :)

    Leider ist das noch nicht alles. Man kann Domain-Netzwerke über viele Wege identifizieren (Auszug aus der Liste der Punkte, über die wir versuchen Netzwerke zu identifizieren):

    * Domains auf einer gemeinsamen IP
    * Domains auf dem selben Server (trotz unterschiedlicher IP)
    * Hamsterrad-Verlinkung
    * gemeinsame aff-ids

    Ich persönlich verzichte bei all unseren Domains auf Analytics und nutze statt dessen Piwik (aber nicht über eine zentrale URL, sonst ist der Vorteil gleich wieder weg). Auch wenn es nie an Analytics kommt ist Piwik eine sehr gute Alternative (und um Welten besser als AWStats).

    Fazit:

    Sein Netzwerk vor Google zu verstecken ist recht aufwendig und wird mit wachsender Größe immer schwerer. Aber wenn man im dunkelgrauen Bereich unterwegs ist, kann sich der Aufwand lohnen.

    Labla
  4. Dutchman69 - Premium Member -

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    Analytics ist nun mal um Welten besser als Piwik. Ich würde aber an deiner Stelle trotzdem Analytics einsetzen. Netzwerke sollte man überhaupt nicht mehr bauen. Bringt auch nix ... lieber sauber arbeiten und mehr Spass an der Seite haben.

    Google hat auch so genug Daten über Deine Seite. Ob Du nun den Analytics Code einbaust oder nicht. Wer bei Google ranken will, sollte sich nicht vor Google verstecken ^^
  5. Titan - Premium Member -

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    Vor Google verstecken mit verschiedenen Accounts mache ich nicht mehr. Viel zu aufwendig (Browser, Proxies/Anonym-Dienste, VMware, ...). Zudem musst du wissen/nachschauen, welche IP, Browser, Betriebssystem, Bildschirmauflösung usw. für welchen Account angelegt wurde.

    Netzwerke für Linkaufbau würde ich abraten. Aber mit Nofollow-Links untereinander Verlinken "als Traffictausch" ist ok.

    Ich nutze zum Aufbau neuer Seiten anfangs PIWIK (hauptsächlich im Adult-Bereich). Habe ich meine individuellen Techniken angewandt und "gute SEO-Werte für Google" erreicht, wird der PIWIK-Code durch G-Analytics ersetzt, um alles für Google offenzulegen. Das gibt noch mal richtigen Traffic-Boost durch bessere Rankings (G-Traffic). Zeitgleich mit Analytics wird auch die Anmeldung bei der Seach-Console vorgenommen.
  6. MrAffiliate - Premium Member -

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    Ich nutze Google Analytics. Google sieht doch eh schon wo man so unterwegs ist - du hast einfach zu viele Fingerprints sobald du dich im Netz bewegst:
    - Browser
    - Auflösung
    - Betriebssystem
    - Cookies
    - IPs
    - etc.

    Du kannst dich gar nicht vor Google verstecken. Alleine deren Angebote zeigen doch was sie alles können: Sie bieten einen Browser an, auf vielen Seiten wird Google Analytics, Google AdSense, etc. eingesetzt. Verstecken ist nicht - auch nicht mit mehreren Accounts.

    Du kannst deine Seiten untereinander verlinken - ohne Probleme sogar. Aber dabei solltest du ein paar Dinge beachten, damit der Link nicht rein aus SEO-Zwecken gesetzt wird:
    - Macht der Link sinn?
    - Ist die Seite gerade frisch oder hat sie schon Rankings?
    - Welcher Anker wurde verwendet?
    - Wie viele Links in welcher Zeit wurden gesetzt?
    - etc.

    Dann gibt es auch wenn man seine eigenen Seiten verlinkt kein Problem. Wieso sollte auch? Wenn ich einen Dating-Blog habe, kann ich doch gerne auf einen weiterführenden Artikel verlinken, auch wenn er von mir ist. Solange er Mehrwert bringt und nicht stumpf aus SEO-Zwecken gesetzt wurde, sollte das kein Problem sein. Man sollte auch nicht eine neue Domain aufsetzen und direkt mit 100 Links befeuern. Das ist dann ein Linknetzwerk. Man sollte auch nicht jedes Projekt von jeder Domain verlinken. Das ist dann irgendwann extrem auffällig.

    Man muss eben nur schauen, dass man es nicht übertreibt.
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  7. Labla - Premium Member -

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    Das ist alles richtig. Nur gibt es genügend Dinge, bei denen wir nicht WISSEN, dass wir gerade gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen haben. Vergiss nicht: Wir haben hier viel mit der Glaskugel und teilweise im (dunkel)grauen Bereich. In solchen KANN sich ein solcher Fehler schon auf Teile oder im schlimmsten Fall auch auf das gesamte Netzwerk negativ auswirken. Wenn man einen solchen Schaden so weit wie möglich begrenzen will, sollte man schon einige Dinge beachten.

    Ich für meinen Teil betreibe eindeutig pechschwarzes SEO. Warum? Weil es sich lohnt. Zugegeben: und weil es mir einen diebischen Spaß bereitet, wenn ich wieder eine Lücke gefunden habe :)

    Und ja, ab und zu erwischt es auch ein paar meiner Seiten. Das ist jedes mal ärgerlich (vor allem, wenn es eine große Seite erwischt), aber nie wirklich schlimm. Denn bisher wurden von mir immer nur kleinere Segmente im Netz abgeschossen.

    Labla

    PS: ich schlafe trotz meiner schwarzen SEO Maßnahmen sehr gut :)
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  8. Dutchman69 - Premium Member -

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    funktioniert nach wie vor richtig gut und wird auch mit Sicherheit noch ein wenig laufen. Wenn man alles auf genug Projekte verteilt hat, ist es keine Problem wenn mal eins wegbricht. Es gibt eben verschiedene Arten Traffic von Google zu ziehen ... auch mit Blackhat SEO ....

    Mein Fall ist es nicht.. aber ich kennen einige Leute die damit ziemlich gute Erfolge haben/hatten.... auch im Nonadultbereich...
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  9. thommy - Premium Member -

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    was für eine immer wiederkehrende story....
    ich glaube ich kenne so ziemlich 90% der jungs die bei den grossen keys wirklich ganz vorne dabei sind.
    ALLE betreiben netzwerke
    JEDER nutzt analytics
    KEINER versucht es vor google zu verbergen
    die meisten linken sogar reziprok

    ist DAS ne simple und verständliche antwort auf die frage?

    und auf vermeintliche google mitarbeiter gebe ich noch weniger, weil da gibts ja so nen witzbold der da irgend so ne "google nach feierabend" kiste fährt.
    wenn ich mir anhöre was der manchmal so an unsinn vom stapel lässt dann weiss ich nicht ganz genau WAS der kerle bei google macht.
    ausshen tut er jedenfalls so, als würde er die betriebskantine führen.

    viel spass im netz

    thommy
  10. Labla - Premium Member -

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    Hallo Thommi,

    Das stimmt so nicht. Wir spidern seit Jahren am Tag weit über 2000 Domains und haben andere Beobachtungen gemacht: Wirklich sehr (!) viele Domains die eindeutig nur Teile eines Netzwerkes sind, benutzen kein Analytics. Nicht ohne Grund haben SEO Tools wie XOVI einen eigenen Filter, der nach Analyse-Werkzeigen wie Piwik sucht. Das würden sie sicherlich nicht machen, wenn alle Analytics einsetzen.

    Nur weil die großen Domains mit viel Traffic Analytics im Einsatz haben (was bei DIESEN Seiten absolut Sinn macht und auch zu empfehlen ist), heißt es nicht, dass das komplette Netzwerk Analytics im Einsatz hat. Auch impliziert das nicht, dass keiner versucht ein Netz vor Google zu verbergen. Genau das Gegenteil ist nach meinen Beobachtungen der Fall.

    Labla

    PS: Meine Aussage basiert aus den Erkenntnissen aus wiederholten Messungen und nicht auf Hörensagen. Trotzdem sind es nur Vermutungen, da wir immer nur Teile des Netzes spidern können.
  11. thommy - Premium Member -

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    ich habe gesagt ALLE von denen die ICH kenne.
    eine gute platzierung davon abzuleiten, dass kein analytics in den netzwerk seiten eingebaut wurde ist genau so ne glaskugelhypothese als würde man behaupten, keine der seiten hätte einen blassblauen header oder es würde nicht das wort "ELEFANT" im quelltext stehen.

    dazu kommt dass es "netzwerk und netzwerke" gibt. wenn man von sinnlosen spamseiten, die weder besucher noch nutzung haben links setzt, dann wirkt sich das bestenfalls NICHT negativ aus aber das selbe erreicht hätte man, wenn man die links gar nicht gesetzt hätte.

    aber die grösste aller unlogiken daran ist dich die folgende:

    wenn XOVI in der lage ist das zu erkennen wer da was und wie macht und dabei auch die fehler und netzwerke aufdeckt, warum holt sich dann google nicht einfach einen kleinkredit und holt sich auch XOVI ?
    so teuer kann das doch nicht sein, dass die sich das nicht leisten können :)

    WAS diese tools zweifellos können ist ungeheuer viel traffic zu machen und dann zum beispiel in tools wie AW-stats als vermeintlicher user aufzuschlagen und fragen aufzuwerfen wie:

    viel spass im netz

    thommy
  12. nicnac - Premium Member -

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    Also mit Statistik Tools habe ich so gut wie gar keine Ahnung aber ich nutze seit Jahr und Tag Analytics und ich hege die Vermutung das es mir und meinem Netzwerk nicht geschadet hat.
    Überhaupt verstehe ich in vielen Posts nicht diese Panik das man immer versucht gegen Google zu kämpfen und und diesen Konzern als Feind zu sehen. Der allergrößte Teil meines Traffics kommt nun mal aus Suchmaschinen und davon 95% von Google. Also ist diese Suchmaschine doch wohl eher mein Freund als mein Feind. Desweiteren kapiere ich auch nicht die Panik davor wenn mal wieder ein Update im Such Algorithmus ausgerollt wird. Solltest du Fehler auf deinen Seiten oder im Netzwerk haben kann man das doch schon wochenlang vorher beheben da man durch diverse Publikationen oder sogar in den Webmaster Tools darauf hingewiesen wird.
    Na klar habe ich mich auch schon über die geärgert wenn Seiten aus dem Index fliegen aus diversen Gründen. So What? Das ist doch dann nur wieder Motivation es beim nächsten mal anders und besser zu machen.
    Also ich finde Google gut!

    BTW, es würde mich mal echt interessieren über welches Thema es mehr Verschwörungs Theorien gibt: Über die Area 51 und die Aliens oder über Google ganz allgemein? Solange es Google ist freuen sich zumindest ganze Heere von selbsternannten SEO Gurus und können dir nach wie vor ALLES als Optimierung verkaufen was sie wollen. Hauptsache es klingt halbwegs glaubhaft und schürt die Angst bei Google mal wieder was falsch zu machen und ausm Index zu fliegen.
    Der_Paul gefällt dies.
  13. thommy - Premium Member -

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    die area 51 hatte einfach länger zeit für die märchenbildung aber das thema SEO beginnt hier langsam sich auf platz 1 zu hangeln.

    es ist ja auch ein schönes geschäft wenn man "mit gott reden kann" - und wenn man der einzige ist der das "kann" dann kann man von ihm ne menge zeug ausrichten lassen.

    es ist eigentlich schon fast blasphemisch anzunehmen, dass man einen so hochkomplizierten algo durchschauen könnte, der so viele gogols an schmetterlingsflügeleffekten hat, dass ihn google selbst nicht mal genau voraussagen kann.

    es gibt ein paar wenige grundregeln die fassbar sind - der rest spielt sich in der welt der unschärfe und gaus´schen gleichverteilung ab und kann durch eine minimale veränderung auf dem LETZTEN googleplatz vorne eine lawine auslösen - das ist dann das was die einen glück nennen und die anderen schnüren ein SEO-paket für 49,90 draus.

    viel spass im netz

    thommy
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  14. Labla - Premium Member -

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    Wo siehst Du, dass ich etwas in der Art behaupte? Ich habe nicht behauptet, dass die Platzierung einer Domain (und ich nehme mal an, dass Du das meinst) davon abhängt, ob bei ihr Analytics im Einsatz ist. Im Gegenteil: ich habe geschrieben, dass es bei starken Domains durchaus Sinn machen kann auf Analytics zu setzen.

    Hier bringst Du etwas durcheinander. Die Tatsache, dass Tools wie Xovi gezielt nach Piwik-Installationen filtern kann beweist, dass es offensichtlich viele gibt, die NICHT auf Analytics setzen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich bezog mich damit auch auf Deine Verallgemeinerung in der Du behauptet hast, dass alle Analytics im Einsatz haben. Ich habe nicht im Ansatz behauptet, dass XOVI - oder wer auch immer - mit Hilfe dieses Filters in der Lage ist Netzwerke zu erkennen.

    Labla
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  15. thommy - Premium Member -

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    das habe ich schon verstanden aber weil analytics NICHT nutzen ist doch kein hinweis auf richtigkeit dieser massnahame.

    wie gesagt ich kenne einige der jungs (incl. ihrer analyticsdaten) die ganz vorne mitschwimmen und die analytics auf JEDER domain einsetzen.
    wäre das also ein abstrafungskriterium dann dürften die da nicht sein - oder hat meine logik nen knick ?

    wenn man seo daran fest macht in dem man untersucht was gut gelistete seiten alles NICHT machen dann würde ich milliarden gründe finden warum die da sind.

    zumal google gar keine webseitendaten braucht, denn die haben die daten der nutzer und die lügen nicht und sind nicht zu beeinflussen weil gar niemand weiss WANN google WELCHEM user ein ergebnis bei einem key zeigt und damit testet ob die seite zu dem key relevant ist.

    links sind hier bestenfalls noch anregungen für google unter welchem key man eine seite testen KÖNNTE.
    und WENN ein solcher test eben positiv verläuft hat linkgeber und linknehmer was davon.
    das ist nicht nur logisch nachvollziehbar und technisch umsetzbar sondern das einzige was sinn macht.

    wenn ich nun mal viele webseiten mit allen möglichen artikeln habe und EINE die NUR schuhe hat, dann kann ich die ohne bedenken von jeder anderen seite aus mit "schuhe" verlinken ganz einfach WEILS WAHR IST und deshalb ein interessierter nutzer der auf den link klickt, die seite auch nutzen wird.

    und mehr muss man zum thema linkseo gar nicht wissen, denn jede zusätzliche verschwörungstheorie raubt nur lebenszeit.

    denn wenn ich deinen ausführungen logisch folge stellen sich mir schon ein paar fragen, die eben damit ganz und gar nicht beantwortet sind.

    1. wenn du links AUF eine seite analysierst und KEINEN analyticscode findest, WORAUS schleisst du denn dass diese seite zum EIGNEN NETZWERK gehört ????
    ...daraus folgernd wäre die nächste frage: wenn DU oder XOVI das beantworten können, WARUM SOLLTE GOOGLE DAS NICHT KÖNNEN?

    2. selbst WENN du einen analytics code findest, WOHER WEISST DU, dass dieser code dem selben betreiber gehört wie dem betreiber der verlinkten seite?

    es ist KLAR dass google zusammendhängende seiten unter anderem durch das analytics konto erkennt. aber wie du selbst sagst, gäbe es auch wege das herauszufinden wenn man viel konten hätte.

    die frage die sich da einzig und alleine stellt ist: UND? IST DAS SCHLIMM?

    ich sage NEIN - es ist nicht schlimm wenn ein link egal wo auch immer so gesetzt ist dass er

    1. sinnig ist... und das ist er dann wenn er....
    2. geklickt wird...und zwar aus INTERESSE was dann wiederum....
    3. nutzung zur folge hat weil er hält was er verspricht

    is so einer kurzen abhandlung ist das zusammenfassbar und würde ne menge bottraffic vermeiden die solche tools jeden tag produzieren, mittlerweile ist mehr als 60% des gesamten internettraffics bottraffic die genau wegen so einem unsinn überhaupt erst in die welt geschickt werden und damit mehr unheil anrichten als sie gut machen können.

    viel spass im netz

    thommy
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  16. Labla - Premium Member -

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    Ich will nicht Deine Argumentation bewerten, da ich - wie geschrieben - auch nur spekuliere. Aber meine Spekulationen basieren nicht auf Hörensagen, sondern auf meinen eigenen Messungen.

    Ja, auch ich kenne Leute mit verdammt guten Platzierungen. Aber da sie mir gegenüber nicht so gesprächig waren und ich von Natur aus neugierig bin, habe ich meine Spider losgeschickt. Das Ergebnis meiner Messungen habe ich oben gepostet. Und das zeigt mir, dass hier sich sehr wohl einige gute Projekte verdammt viel Mühe geben um sich vor Tantchen Google zu verstecken. Auch gibt es bei den Kandidaten viele Domains im Netzwerk, bei denen (ausgehend von den Rankings) mit Sicherheit einiges an Traffic aufschlägt und trotzdem kein Analytics eingesetzt ist.

    Aber noch mal: Das sind meine Beobachtungen und meine Schlussfolgerungen. Sie basieren auf einer begrenzten Menge an Domains die ich monitore. Somit sind und bleiben meine Schlussfolgerungen Spekulationen. Deshalb werde ich mich hüten jemals irgend etwas zu verallgemeinern.

    Das sehe ich anders. Denn nur bei Tools wie Analytics, AdSence, nachgeladenen Web-Fonts usw hat Google die Möglichkeit Dinge wie die Haltezeit genau zu bestimmen. Klar kann man mit Interpolations-Techniken zum Teil auch sehr gute Ergebnisse erhalten, letztendlich sind das aber alles nur Schätzungen. Um exakte Daten - also keine Schätzungen - zu bekommen, brauchst Du irgendeinen Code auf der Domain. Das ist im übrigen auch eine Grund, warum auch Facebook & Co so darauf fixiert sind, möglichst viel Code auf die Seiten zu bekommen. Den selben Grund hat die deutsche Gesetzgebung, weshalb sie uns mit zum Teil völlig unsinnigen Vorgaben nerven.

    Zu 1.) Mit Sicherheit weiß ich es nie. Es gibt Metriken, anhand derer ich die Wahrscheinlichkeit berechnen kann, dass eine Domain zu einem Netzwerk gehört. Diese wären z.B.: Embedded Codes (natürlich nicht von den bekannten Tuben), Domains auf der selben IP, Domains auf unterschiedlichen IPs aber auf dem selben Server, Soziale Signale (leider nur begrenzt spiderbar), aff-ids, Tracking-Parameter aus Werbenetzwerken, ... Existieren keine solchen Metriken ist es schwer bis unmöglich ein Netzwerk zu erkennen. Und klar, Google kann das auch. Habe nie was anderes behauptet - im Gegenteil.

    Zu 2.) Siehe 1.) Ansonsten: Gar nicht. Ich glaube, dass es früher mal eine gemeinsame ID gab. Es kann aber auch sein, dass ich da was verwechsle. Fakt ist aber, dass Google es weiß.

    Wenn man "sauber" arbeitet - nein. Wenn man nicht sauber arbeitet, dann ja. Und nichts anders habe ich behauptet.

    Die Frage, die sich jeder stellen muss: arbeitet er 100%ig sauber? Ich mache es wie geschrieben nicht. Im Gegenteil. Und wenn ich mir andere Projekte anschaue sehe ich, dass ich da nicht allein bin ;-)

    Labla
  17. MisterAustria - Premium Member -

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    hm wie arbeitet man denn heutzutage "schmutzig"? wenn reine menge an links nichtsmehr bringt wie früher mit dem SB blogspam sind da auch nichtmehr viele möglichkeiten ausser vielleicht expired zu verbrennen oder user mitn exit am zurück zu tantchen zu hindern um hier was vorzugaukeln aber das is ja auch pipifax an pluss wenns was bringt was den aufwand und gefahr nicht wert sind..
  18. Labla - Premium Member -

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    Och da gibts ne Menge Möglichkeiten ;-) Ein kleines Bsp:

    Sehr lukrativ ist immer noch das abgrasen der Bildersuche über automatisch generierte (und vor allem richtig beschriebenen) Bilder-Galerien. Die Positionen kann man sich über crosslinks von anderen Seiten pimpen, vorausgesetzt man vermeidet Hamsterräder. Das Einbinden von rss-Feeds kann sich unter Umständen auch lohnen. Richtig sexy wird es, wenn man die oben genannten Punkte mit Kommentaren kombiniert, die aber aus mehr als einem "voll geil" bestehen müssen und nach Möglichkeit wenig ausgehende Links beinhalten.

    Wir haben für die Kommentare Bots im Einsatz, die hier mehrere echte Sätze schreiben und auch auf die Kommentare anderer inhaltlich eingehen. Man kann das natürlich auch von Hand machen. Das artet dann richtig in Arbeit aus, funktioniert aber natürlich auch.

    Die Idee dahinter: Was ein Blog ist, erkennt Google mit Sicherheit. Ein Blog ohne Kommentar ist es kein guter Blog. Also sorgen wir dafür, dass die Kommentare nicht nur kommen, sondern auch thematisch passen. Das funktioniert wunderbar und bringt vor allem auch massiv mobile User. Nur muss man höllisch aufpassen, dass man es nicht übertreibt.

    Auch wenn es manchmal ganz witzig zu lesen ist, bleibt es Unsinn und bietet somit keinen echten Mehrwert (obwohl immer mehr organische Kommentare dazu kommen). Daher besteht immer das Risiko, dass der Schwindel auffliegt und die Domains im Google-Nirwana landen. Aber selbst, wenn dem so ist - na und? Wenn man genug andere hat, ist das alles kein Problem.

    Somit sind wir wieder beim Thema: Bekommt man so etwas mit "herunter gelassener Hose" hin? Nein - auf keinen Fall (mehrfach beobachtet). Lohnt sich der Versuch sich vor Google zu verstecken? Ja. Definitiv - ja.

    Labla
  19. royalTS - Premium Member -

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    Um es zusammenzufassen :)

    Die Kunst ist wohl, sich vor Google zu verstecken, aber doch vollumfänglich gefunden und gerankt zu werden :)
    Cowgirl gefällt dies.

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