Was ist neu?

ePetition gegen das geplante Verbot sogenannter Killerspiele

erotexter.com

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Eine weitere unterstützenswerte Petition: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958


Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.

Begründung

Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht. Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen der Politik. "Gewaltverherrlichende" Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt").
Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte 2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele - analog zu Spielfilmen - mit eindeutigen, auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit "Keine Jugendfreigabe" eingestuft. Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden. Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.
Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, ...
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff "Killerspiele" aus der politischen Diskussion zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.
 

tootie fucking fruity

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Ich habe mir irgendwann mal zum Ziel gesetzt, bewusst erst mal auf das positive zu achten, das unsere Regierung so "vollbringt", aber sie verfallen immer wieder diesem blinden Aktionismus vor Wahlen.
Und vor allem mit Aktionen die wirklich noch weniger als 0,0 bringen, das ist das ärgerliche daran (z.B. die Gründung der KJM damals nach dem Massaker von Erfurt).

Das Problem ist nur, daß das gemeine Stimmvieh immer nur dumpf selbst nach Verboten schreit, weil sie sich mit der Materie kaum befasst haben (können).

In sofern ist es immer wieder ein kleiner Lichtblick, wenn es Gruppen gibt, die nicht müde werden, gegen solche Aktionen anzugehen.

Ich darf in diesem Zusammenhang auch noch mal auf die Vereinigung gegen die Vorratsdatenspeicherung hinweisen:
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! - Startseite

Bundesweite Demo "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" am 12.09.2009 ...
 

Raptor

- Royal Clan Member -
Man muss dazu auch sagen (fällt zumindest mir auf) dass immer mehr Menschen (noch nicht genug) inzwischen so weit sind, dass sie sich viel heftiger äussern und der eine oder andere auch bei Aktionen bereit ist mitzumachen.

Das wäre vor 3-4 Jahren nicht denkbar gewesen so wie es heute ist. Wer Blogs und Portale vergleicht, der merkt sicher auch, dass der Ton rauer wird, die Unzufriedenheit und die Bereitschaft etwas in die Hand zu nehmen, wächst. Auch die Jugend wird langsam wach und hat keine Lust mehr die Backen zu halten.

So kommt eines auf das andere und wenn nicht bald etwas passiert......naja! :)
 

tootie fucking fruity

- Royal Clan Member -
Man muss dazu auch sagen (fällt zumindest mir auf) dass immer mehr Menschen (noch nicht genug) inzwischen so weit sind, dass sie sich viel heftiger äussern und der eine oder andere auch bei Aktionen bereit ist mitzumachen.

Das wäre vor 3-4 Jahren nicht denkbar gewesen so wie es heute ist. Wer Blogs und Portale vergleicht, der merkt sicher auch, dass der Ton rauer wird, die Unzufriedenheit und die Bereitschaft etwas in die Hand zu nehmen, wächst. Auch die Jugend wird langsam wach und hat keine Lust mehr die Backen zu halten.

So kommt eines auf das andere und wenn nicht bald etwas passiert......naja! :)
Gregor Gysi hat heute in einem Spiegel-Interview gesagt "Die Deutschen wehren sich (noch) zu wenig" .. :)
 

erotexter.com

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Gregor Gysi hat heute in einem Spiegel-Interview gesagt "Die Deutschen wehren sich (noch) zu wenig" .. :)
Dem stimme ich voll und ganz zu. Der Deutsche neigt dazu, am Stammtisch zwar zu schimpfen, aber tatsächlich nichts zu unternehmen, weil er dem Gedanken unterliegt, es lasse sich ohnehin nix ändern, man müsse sich einfach damit arrangieren und auf bessere Zeiten hoffen.

Ich habe da im Pornhulk in Bezug auf die Piratenpartei mit einigen heftig diskutiert. Ich persönlich bin nämlich der Meinung, daß sich sehr wohl etwas ändern läßt - und selbst wenn diese Meinung ein naiver Wunschtraum ist, halte ich es für sinnvoller, zu kämpfen und vielleicht dabei zu scheitern, als ständig nur zu meckern und zu schimpfen, aber seinen Arsch nicht vom Sofa hochzukriegen. Wie lautete dieses schöne Zitat noch: Wer kämpft, kann verlieren - wer nicht kämpft, hat schon verloren. Für die Mehrheit der Deutschen gilt letzteres.

Glücklicherweise wächst da offenbar tatsächlich in der neuen Generation ein Unmut über Regierungsentscheidungen, der zu Aktionen führt. Wahrscheinlich war es bisher so, daß die junge Generation sich nicht für Politik interessiert hat, weil es ohnehin immer um dasselbe ging: Steuerver(sch)wendung, Renten, Krankenversicherung ... Alles Themen, die Menschen bis 30 nicht sonderlich betreffen, weil sie oft keine Steuern zahlen, zumeist keine Rente kriegen und auch als Schüler oder Studenten sehr günstig krankenversichert sind. Dann allerdings hat sich die Regierung auf ein Feld gewagt, das junge Menschen als ihr ureigenes betrachten: die modernen Kommunikationsnetze. Die Vorratsdatenspeicherung hat schon erste Widerstände hervorgerufen - nun scheint das Faß endgültig übergelaufen zu sein.

Ich fände es ja spitze, wenn in Deutschland mal in den großen Städten Millionen Menschen aller Alters- und Gesellschaftsschichten gemeinsam auf die Straßen gingen, um gegen die Politik der Regierung zu demonstrieren - wie es in Frankreich dieses Frühjahr geschehen ist. Dahin müssen wir kommen. Ich sehe aber Bewegung in diesem Bereich, und das nährt meine Hoffnung.
 

tootie fucking fruity

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Ich persönlich bin nämlich der Meinung, daß sich sehr wohl etwas ändern läßt - und selbst wenn diese Meinung ein naiver Wunschtraum ist, halte ich es für sinnvoller, zu kämpfen und vielleicht dabei zu scheitern, als ständig nur zu meckern und zu schimpfen, aber seinen Arsch nicht vom Sofa hochzukriegen. Wie lautete dieses schöne Zitat noch: Wer kämpft, kann verlieren - wer nicht kämpft, hat schon verloren. Für die Mehrheit der Deutschen gilt letzteres.
Genau daß ist auch mein Motto, weshalb ich z.B. auch grundsätlich auf alle Demos vom Bündnis gegen Vorratsspeicherung gehe, ob es immer was bringt, man weiß es nicht, aber man braucht sich nicht vorzuwerfen, das man es nicht versucht hat.
Ich gehe auf Demos, ich schreibe die Büros der für mich zuständigen Bundestagsabgeordneten an und versuche überall zu diskutieren .. es ist eine mühevolle, nicht immer von Erfolg gekrönte Tätigkeit, doch das Ziel bleibt.
 

Marcus

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Ja, finde ich gut - lieber demokratisch kämpfen als aufgeben und ins Ausland gehen. :D

Ich persönlich lebe und arbeite in Deutschland, gehe grundsätzlich zu jeder Wahl und sehe es für mich persönlich die Wahl auch als Pflicht an, auch wenn ich mit der jetzigen Politik in vielen Fällen nicht einverstanden bin und die Auswahl sehr begrenzt ist. Die Piratenpartei beobachte ich zur Zeit, mir gefallen dort auf jeden Fall mehr Ansätze als bei den anderen, und werden auch in Frage kommen, wenn da der Weg weiter so geht. Auch wenn diese nicht das Rad in Sachen "Jugendschutz" zurückdrehen können, denn sonst werden die einfach nicht gewählt, das sollte man sich natürlich auch klar sein.

Auch die erste epetition hat gezeigt, daß es langsam, aber sicher Zeit wird, auf die "Onliner" zu hören, denn sonst könnte - mit viel Glück natürlich - wirklich eine kleine Bewegung entstehen, die den großen Parteien in DE zeigt, daß hier doch einiges schief läuft.

Statt "Time to change" in USA kommt hier in DE also langsam:

"Zeit, daß sich was dreht..."
(Nein, ich bin kein Gröneymeyer-Fan, der Songtitel passt aber gut...)

Marcus

p.s.: ich beantrage Kipo-Stopp-Schild für diese Domain, Nastassia Kinsky - 16, nackt und von Mann befummelt. Nach heutiger Rechtslage eindeutig KiPo. Mal schauen, wie Spiegel und andere Medien dann über die Kipo-Sperre schreiben, sobald sie selbst betroffen sind:

PHP:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a4469/l12/l0/F.html#featuredEntry
 

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p.s.: ich beantrage Kipo-Stopp-Schild für diese Domain, Nastassia Kinsky - 16, nackt und von Mann befummelt. Nach heutiger Rechtslage eindeutig KiPo. Mal schauen, wie Spiegel und andere Medien dann über die Kipo-Sperre schreiben, sobald sie selbst betroffen sind:

PHP:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a4469/l12/l0/F.html#featuredEntry
Du Schwein! Wie kannst Du nur einen Link zu einem Bild posten, das auf derart ehrverletzende, obszöne und schändliche Art die Psyche dieses jungen Mädchens schamlos in seiner Entwicklung beeinträchtigt und seine aufkeimende Sexualität ohne Hemmungen zur Profitsteigerung vergewaltigt hat!!! Genau solcher Fotos wegen ist die Generation Stammtisch so labil, depressiv und motorisch wie verbal eingeschränkt. Ich werde diesen Verstoß sofort den zuständigen Behörden melden, damit endlich auch vor dieses widerliche Unzuchtsforum ein fettes Stopschild gesetzt wird. (Ich selbst nutze übrigens OpenDNS, so daß ich von diesem Stopschild nicht betroffen sein werde.)
 

erotexter.com

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Du treibst einen noch in die pure Verzweiflung :D
Dabei bin ich nur der Quotenspitzel der Bundesregierung, der für jedes Forum inzwischen vorgeschrieben ist. Informeller Online-Mitarbeiter des BKA mit stasianischer Vergangenheit nennt sich das heute im Fachjargon, zuständig für die Sichtung potenzieller Internetsperrlistekandidaten. Als Lohn darf ich mir jeden Tag einmal die Inhalte von der Sperrliste ansehen und dazu masturbieren.
 

tootie fucking fruity

- Royal Clan Member -
Dabei bin ich nur der Quotenspitzel der Bundesregierung, der für jedes Forum inzwischen vorgeschrieben ist. Informeller Online-Mitarbeiter des BKA mit stasianischer Vergangenheit nennt sich das heute im Fachjargon, zuständig für die Sichtung potenzieller Internetsperrlistekandidaten. Als Lohn darf ich mir jeden Tag einmal die Inhalte von der Sperrliste ansehen und dazu masturbieren.
Ok, denken wir uns bei dir die Ironie-Tags einfach per Default dazu, dann ist doch alles im Lack. :p
 

erotexter.com

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Dann ist es aber ja keine Ironie und auch keine Satire mehr, sondern eine dissoziative Identitätsstörung :D
Na ja, ich stelle mir halt vor, ich wäre jemand anderes und würde das tun, was ich schreibe. ;-)

Es gibt immerhin Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als den lieben, langen Tag aus dem Fenster ihrer Wohnung zu schauen, wer wo falsch parkt, ob die Frau vom Nachbarn wieder fremd geht, wer grade auf den Gehweg vor dem Haus kackt ... Oder Menschen, die durch die Straßen laufen und nachmessen, ob die Pflanzen vor einem Haus wohl ja nicht höher sind als gesetzlich vorgeschrieben.

Diese Typen gibt's mit Sicherheit auch im Netz. Daß im Internet bislang weniger denunziert wird als auf der Straße, mag seinen Grund darin haben, daß die alten Assis vom Internet keine Ahnung haben und die jungen Assis lieber WoW oder mit der Playstation zocken, als im Netz andere anzuscheißen. (Ausdrücklich nicht als Herabwertung von WoW und der Playstation gemeint!)
 

tootie fucking fruity

- Royal Clan Member -
Na ja, ich stelle mir halt vor, ich wäre jemand anderes und würde das tun, was ich schreibe. ;-)
Quasi der virtuelle Frührentner (geboren in Zschoppau, wohnhaft nun in Castrop-Rauxel, Zechenwohnung) mit Stasivergangenheit oder Blockwarterziehung?

Es gibt immerhin Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als den lieben, langen Tag aus dem Fenster ihrer Wohnung zu schauen, wer wo falsch parkt, ob die Frau vom Nachbarn wieder fremd geht, wer grade auf den Gehweg vor dem Haus kackt ... Oder Menschen, die durch die Straßen laufen und nachmessen, ob die Pflanzen vor einem Haus wohl ja nicht höher sind als gesetzlich vorgeschrieben.
Gibts ganz viel. In jedem Haus ab 6 Familien gibt es mindestens 1, und in jeder Strasse mit Einfamilienhäusern in jedem 7. Haus.

Diese Typen gibt's mit Sicherheit auch im Netz. Daß im Internet bislang weniger denunziert wird als auf der Straße, mag seinen Grund darin haben, daß die alten Assis vom Internet keine Ahnung haben und die jungen Assis lieber WoW oder mit der Playstation zocken, als im Netz andere anzuscheißen. (Ausdrücklich nicht als Herabwertung von WoW und der Playstation gemeint!)
Auch das ist so, das es sie im Netz gibt, allerdings sind die Mittel, die denen zur Verfügung stehen höchst Ineffizient, von daher noch kein Massenphänomen, aber im Einzelfall aufgrund fanatischem Energieaufwand des Einzelnen durchaus an der Schmerzgrenze des Betroffenen kratzend (Selbst erlebt).
 

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